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Plugin-CheckDie Plugins und Werkzeuge, die ich wirklich benutze

Jeden Mittwoch zeige ich auf YouTube ein Plugin oder Werkzeug aus meinem Studio, direkt in einem echten Projekt. Alles habe ich selbst gekauft und benutze es selbst: keine Kooperation, kein Affiliate-Link. Hier findest du alle Folgen mit den wichtigsten Punkten zum Nachlesen.

Von Robin Hirte · 800+ Releases auf Beatport · neue Folge jeden Mittwoch um 18 Uhr

Plugin-Oberfläche mit EQ-Kurven und Pegelanzeigen auf einem Studio-Monitor im lila Licht

Folge 1LowEnd Balance + Bass XXL: So wird dein Bass sauber

Ist dein Bass zu laut oder zu leise? Auf kleinen Boxen hörst du es nicht. Ich zeige dir an einem echten Afro-House-Track zwei Plugins, die ich in jedem Track benutze.

LowEnd Balance + Bass XXL: So wird dein Bass sauber

Das Video öffnet sich auf youtube.com.

Video auf YouTube ansehen (5:24 Min.) →

01Lautstärke vor Frequenz

Mein wichtigster Satz aus diesem Video: Lautstärke vor Frequenz. Bevor du am EQ schraubst, prüf erst, ob der Bass einfach zu laut ist. Genau dabei hilft das erste Plugin.

02LowEnd Balance: Kick und Bass im Blick

LowEnd Balance von Leptologic sitzt bei mir in der Master-Kette. Es zeigt zwei Bereiche:

  • 20 bis 60 Hz
  • 60 bis 200 Hz

In jedem Bereich gibt es zwei Richtwerte, im Video mit dem Preset House: oben die Kick, darunter der Bass. Der Bass soll nicht weit darüber und nicht weit darunter liegen. Vorher auf „Match Target“ drücken, manchmal auch mehrmals.

03Wenn der Bass zu viel hat

Im Video hatte der Bass vor allem zwischen 60 und 200 Hz zu viel. Viele versuchen das dann in der Master-Kette mit dem EQ von Ozone zu lösen. Ich gehe stattdessen direkt in die Bass-Spur: erst bei 150 Hz etwas absenken, dann den Bass leiser machen. Danach passt es.

LowEnd Balance ist ein Richtwert, verlass dich wie bei jedem Plugin nicht zu 100 % darauf. Aber es zeigt dir, was zwischen 20 und 60 Hz passiert, und das hört auf normalen Boxen niemand.

04Bass XXL: die Kick fetter machen

Bass XXL von Denise Audio habe ich in jedem Projekt. Auf der Kick zeigt es dunkel hinterlegt, wo ihre Frequenz liegt. Genau dort booste ich, bis es passt.

05Der Trick: Bass XXL folgt der Melodie

Auf dem Bass gibt es ein Problem: Ein normaler EQ boostet genau eine Frequenz. Sobald der Bass einen anderen Ton spielt, liegt der Boost daneben. Bei Bass XXL gibst du statt einer festen Frequenz MIDI ein. Dann erkennt das Plugin, welcher Ton gerade spielt, und läuft mit der Melodie mit.

KontaktPlugins sind nur das Werkzeug

Häufige Fragen

Bekommst du Geld für die Plugins, die du zeigst?

Nein. Alle Plugins und Geräte im Plugin-Check habe ich selbst gekauft und benutze sie selbst. Keine Kooperation, kein Affiliate-Link.

Welche Plugins benutzt du für Kick und Bass?

LowEnd Balance von Leptologic als Kontrolle in der Master-Kette und Bass XXL von Denise Audio, um Kick und Bass gezielt fetter zu machen.

Was macht Bass XXL anders als ein normaler EQ?

Ein EQ boostet eine feste Frequenz. Bei Bass XXL kannst du MIDI eingeben, dann folgt der Boost dem Ton, den der Bass gerade spielt.

Was macht den Nexus 5 von reFX so nützlich?

Mit einem Klick läuft eine fertige Sequenz. In den Layers schaltest du alles stumm, was du nicht brauchst, und im Arpeggiator siehst du, welche Töne die Chords spielen.

Wofür nutzt du ein Stream Deck in Ableton?

Um mit einem Knopfdruck ganze Plugin-Ketten zu laden, zum Beispiel einen Synth mit Pitch und EQ oder einen Hall mit Delay, Utility und Imager.

Wann kommt eine neue Folge?

Jeden Mittwoch um 18 Uhr auf meinem YouTube-Kanal @hirtemusic.